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Kaum Einschränkungen durch Elektroautos

Last updated on 20. Dezember 2021

Elektroautos verlangen im automobilen Großstadtalltag von ihren Nutzern kaum Einschränkungen. Das ist das Ergebnis der ersten Testphase des BMW-Projekts „Mini E Berlin“ in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität (TU) Chemnitz. 40 Testfahrer – überwiegend Männer mit einem Durchschnittsalter von 48 Jahren – nutzten sechs Monate lang Mini-Fahrzeuge mit Elektroantrieb im Berliner Stadtverkehr.

Zwei Drittel der Studienteilnehmer fühlten sich der TU zufolge mit dem Elektro-Mini ebenso flexibel wie mit einem konventionell angetriebenen Fahrzeug. Nur 14 Prozent der geplanten Fahrten konnten nicht angetreten werden. Als Hauptgrund dafür wurde der kleine Laderaum genannt, der durch die 260 Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Batterie stark eingeschränkt wird. Bei 14 Prozent der gescheiterten Fahrten war die begrenzte Reichweite des Fahrzeugs von 150 Kilometern verantwortlich, in vier Prozent der Fälle war die Batterie nicht genügend aufgeladen. Insgesamt bewerteten mehr als 90 Prozent der Teilnehmer die Reichweite des Elektroautos als ausreichend.

Nach dem Abschluss der ersten Testphase läuft in Berlin nun die zweite Phase mit 40 weiteren privaten Nutzern an. Objektive Werte wie Nutzungs- und Ladedauer werden dabei ebenso ausgewertet wie subjektive Einschätzungen der Teilnehmer. Ein ähnliches Projekt verfolgt Daimler ebenfalls in Berlin. 100 elektrobetriebene Smart fortwo electric drive werden dort eingesetzt. SP-X/mh

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